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ALCONE BAUSÄTZE - TESTS UND MEINUNGEN

             
             
Lagrange   Nova   Dirac   Dirac XT
Lagrange 98   Laplace   Fourier   Referenz
Pascal XT   Sub 20   Sub 12   Sub 22/500
             
             
Alcone Lagrange

Testurteil von Klang+Ton, Ausgabe 1/99:
"Endlich gibt es eine kleine, gut zu handhabende Standbox, die mit vorzüglicher Klangqualität überzeugt. Sie füllt die von fast allen Herstellern übersehene Lücke zwischen den Regalboxen mit 13-Zentimeter-Bass und Standlautsprechern mit einem 17er Basschassis mit Bravour aus."

Alcone Lagrange 98

Klangbeschreibung aus der Zeitschrift Klang+Ton 1/2005:
"Für die Lagrange 98 Satelliten erwies sich eine Aufstellung 30 bis 40 Zentimeter von der Rückwand entfernt als ideal. So konnte sich eine überaus straffe und präzise Basswiedergabe einstellen, die gegenüber der völlig freien Aufstellung deutlich an Volumen gewann. Der Gesamteindruck der Box war von Beginn der Hörsitzung an sehr authentisch, die Musik wurde plastisch "zum Anfassen" in den Raum gestellt. Tonal hatten wir an der Lagrange 98 nichts auszusetzen, immer wußte sie die Klangfarben glaubhaft zu vermitteln. Wunderbar klang der Höhenbereich, der sich feinauflösend und ohne Härte präsentierte. Anschläge auf Schlagzeugbecken trennte der Lautsprecher sauber vom Ausschwingen, die Höhen ließen keinerlei Feindynamik vermissen. Dazu gesellte sich ein perfekter räumlicher Eindruck des Geschehens, der sicherlich einen hohen Anteil zur exzellenten Vorstellung der Lautsprecher beiträgt."

Alcone Nova

Klangbeschreibung aus Klang und Ton 3/2004:
... "Erwartungsgemäß trennten sie Männer- und Frauenstimmen ohne störende Verfärbungen, aber mit guter Raumaufteilung und Ortbarkeit. Heiserkeit, wie sie Metallchassis oft eigen ist, konnten wir nicht wahrnehmen, zweifellos ein Verdienst der tiefen Ankopplung des Hochtöners. Danach testeten wir mit einer bunten Mischung aus Jazz und orchestralen Werken weiter. Erstaunlich konturiert und scheinbar tief gaben die Zwerge den Bass wieder, konnten und noch wichtiger, wollten sie Größe ihrer bewegten Fläche aber nicht verbergen, wenn es einmal härter zur Sache ging." ....

Alcone Dirac

Testurteil von Hobby HiFi, Ausgabe 1/2000:
"Die ausgewogene Abstimmung der Dirac drückt sich in ihrem angenehm natürlichen Klangbild aus. Stimmen und Musikinstrumente klingen äußerst realistisch, wobei die Tendenz zu einer gewissen Wärme nicht zu überhören ist. Der Bass ertönt kräftig und druckvoll, aber keinesfalls übertrieben." .... "Nach erfolgreichem Burn-In überzeugt die Dirac mit äußerst präzisem Antritt, kraftvollen und klaren Bässen, körperhaften Mitten und einem glasklaren Hochtonbereich. Die räumliche Auffächerung des Musikgeschehens führt zu einer sehr breiten Bühne."

Alcone Dirac XT

Testurteil Klang+Ton 4/2004:
"Messwerte: Wenig Grund zur Kritik bieten die üblichen Messdiagramme. Selbst unter 30 Grad Messwinkel bleibt der Pegel des Hochtöners bis 15 kHz auf Mitteltonniveau. Nehmen wir die 88-dB-Linie als Maßstab, liegen die Abweichungen von der glatten Kurve im gehörwichtigen Bereich bei +/- 2 dB, mit einer leichten Senke in den unteren Mitten. Bei 200 Hz liegt das Impedanzminimum von 4 Ohm, makellos sind die Diagramme des Wasserfalls, der Sprungantwort und der akustischen Phase. Nahezu gleich sind die Darstellungen des Klirrs für 80 und 90 dB mit einer einzigen K3-Spitze bei 2,5 kHz.

Klang: Wenige Takte Musik genügen uns im Hörraum, um zu wissen, was hinter der unvermuteten Gestaltung des Gehäuses steckte: tiefe Bässe mit Kontur und Präzision überraschten die Zuhörer. Dass diese kleine Kiste so erwachsen spielte, hatten wir nicht erwartet. Auch die Lautstärke reichte bei weitem aus, im Mietshaus auch mehrere Stockwerke mit dem gleichen Bassrhytmus zu versorgen. Frei und offen spielten die Bläser bei George Michaels "Secret Love", kein noch so kleiner Ton, der von den Hi-Hats erzeugt wurde, blieb dem Ohr verborgen. Faszinierend war die Leichtigkeit der Hochtonwiedergabe. Plastisch und zum Greifen nah, körperhaft, doch nicht zu dick hob sich die Stimme aus der umgebenden Musik, man fühlte fast den Swing des vergangenen Jahrhunderts in den "Songs Of The Last Century". Ausdrucksstark und einfühlsam zugleich bezauberte uns danach Sade mit ihrem Konzert "Lovers Live". das wir per DVD genossen. Der Jubel des Publikums, klatschende Hände, ein wunderbar gespieltes Saxofon, bei "Smooth Operator"; es kribbelte wie live dabei, wobei die ausgesprochen gute Raumabbildung ihr Übriges zum Genuss beitrug. Passend zur Dirac XT bietet Iris Strassacker gleich bestückte Center und Rear-Speaker an, die mit den gleichen, weil abgeschirmten Chassis selbst dem empfindlichsten Fernseher nahe kommen dürfen. So ist auch dem Freund des Musiksehens excellenter Klang rundum gewiss. "

Alcone Pascal XT

Testurteil Hobby HiFi 1/2004:
" ... Mit als erstes fiel der straffe, sauber konturierte Bassbereich auf, der trotz des nicht idealen Frequenzgangs (* Anmerkung siehe unten) in jeder Lebenslage tief genug reicht. Als die Pascal XT bis auf etwa einen halben Meter an die Rückwand des Raumes heranrückte, verzeichnete die Jury erkennbares Plus an Tiefbass, ohne dass die Präzision der Wiedergabe darunter gelitten hätte. Ob mit oder ohne Unterstützung durch die Zimmerwände: Pauken und Bassläufe kommen mit der Pascal beeindruckend klar herüber.

Im Mitteltonbereich beeindruckt die Pascal XT mit warmen, neutralen Klangfarben. Exakt stellt sie die Instrumente im Raum auf und vermag sogar aufzulösen, wenn sich der Klarinettist eines Jazzquintetts von rechts hinten nach vorn in die Bühnenmitte zum Mikrofon bewegt - beeindruckend. Man spürt geradezu, wie die Finger von angerissenen Gitarrensaiten abrutschen, und bei Geigenbögen fühlt man die mit Kolofonium bestrichenen Haare an den Saiten. Optimales "Staging" ergab sich übrigens mit minimal zum Hörplatz eingedrehten Lautsprechern - gerade so, dass in der Mitte zwischen den beiden Pascals kein Loch zu hören war. Darüber hinaus waren dank des auf der Schallwand mittig plazierten Hochtöners keine Experimente bei der Aufstellung notwendig.

Der Vifa-Ringstrahler verblüffte einmal mehr durch seine unangestrengte Spielfreude. Die vom Frequenzgang hervorgerufenen Befürchtungen schaffte die Pascal XT schnell aus der Welt - der XT 300 überzeugt mit klarer und darüber sanfter Durchzeichnung des Klangbilds. Selbst bei kritischem Material wie den S-Lauten von Cassandra Wilson stellt sich kein unangenehmes Gefühl ein. Triamgel, Becken und Geigen schweben "völlig losgelöst" durch den Raum.

Fazit: Den Entwicklern der D'Appolito-Konstruktion ist zu bescheinigen, dass sie ein überzeugendes Konzept auf die Beine stellten und sozusagen schönes Wetter machten. Die schlanke Standbox bietet zu einem erschwinglichen Preis hervorragenden Klang und eine über jeden Zweifel erhabene räumliche Darstellung. Ihrem großen Namen (Anmerkung: Blaise Pascal war ein großer Mathematiker im 17. Jahrhundert) macht die Pascal XT alle Ehre."

und die von Hobby HiFi kommentierten Messergebnisse:

"Schalldruck-Frequenzgang axial und unter 30 Grad:
Beeindruckend ausgewogene Abstimmung, ab 10 kHz ganz allmählicher Frequenzgangabfall. Eher wenig Tiefbass." *)

"Schalldruck-Frequenzgang Hochtöner, Tieftöner und Summe axial:
Optimale Schalladdition im Übernahmebereich zwischen Hoch- und Tieftöner, erkennbar an der über 6 dB über der Kreuzung der Einzelkurven von Hoch- und Tieftöner liegenden Summenkurve."

"Wasserfallspektrum 0°
Schnelles Ausschwingverhalten, um 1500 Hertz gerade eben erkennbare Membranresonanz der Tieftöner."

"Klirrfaktor-Frequenzgänge K2, K3 u K5 bei 90 dB mittlerem Schalldruck:
Sehr geringe Verzerrungen, erst im Bereich der unteren Grenzfrequenz allmählich ansteigend."

*) Anmerkung:
den ideal glatten Frequenzgang im Bassbereich erhält man (auf dem Meßplatz) mit einem auf 8 cm gekürzten Bassreflex-Rohr. Dann sollte die Box für höchste Wiedergabetreue (wie alle anderen Boxen auch) mindestens 1 Meter von der Rückwand entfernt aufgestellt werden. Nach eigenen Tests und in Absprache mit der Redaktion von Hobby HiFi ist das aber für die meisten Kunden zu weit im Raum; daher wurde der Bass-Frequenzgang so angepaßt, dass die Box näher an der Rückwand eingesetzt werden kann.
Falls Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie für eine optimale Räumlichkeit die Boxen mit über 60 cm Abstand zu den Seitenwänden aufstellen. Das gilt für alle Boxen. Diese Boxen wurden so entwickelt, dass der Wandeinfluß möglichst gering ist, aber er lässt sich nicht zu 100% eliminieren.

Alcone Laplace

Testurteil von Klang+Ton, Ausgabe 2/99:
"Lagrange, Laplace oder Fourier - die drei Zweiwegeriche von Alcone Acoustics können ihre Familienzugehörigkeit nicht verleugnen. Alle drei besitzen sehr ähnliche Klangabstimmungen, ausgesprochen natürliche Klangfarben und phänomenal tiefen Bass. Wer sich nicht entscheiden kann, wird mit der Laplace die beste Wahl treffen. Sie erreicht fast die enorme Dynamik der Fourier bei deutlich geringerer Gehäusegröße. Die Lagrange ist noch um Einiges zierlicher, kann aber in puncto Dynamik nicht mithalten. Sie ist daher für kleine Räume prädestiniert. "

Alcone Fourier

Testurteil von Klang+Ton, Ausgabe 5/98:
... "Ein Thema für sich ist der Bass: Nahezu unendlich tief, absolut trocken und obendrein bemerkenswert pegelfest agiert die Fourier in den untersten Lagen. Übertreibungen sind ihr daher fremd; sie bietet eher einen Tic zu wenig als zu viel Pegel. Dieser Charakter erlaubt eine wandnahe Aufstellung," .... Fazit: "Mit der Fourier bietet Alcone Acoustic einen Zweiweglautsprecher von beeindruckender Statur, aber dabei äußerst gefälliger Form, dessen makelose Klangqualität in einem überaus günstigen Verhältnis zum erstaunlich niederen Preis liegt."

Alcone Referenz

Klangbeschreibung Klang+Ton 6/03:
..." Im Heimkinobetrieb, und das ist ja das angepeilte Metier der Kombination, zeigt sich, dass Herr D'Appolito ganze Arbeit geleistet hat. Die ungemein dynamische Charakteristik des Sets kommt bei Hollywoodstreifen voll zur Geltung. Ein mitreißender Kinosound, der wiederum sehr stimmig wirkt, erfüllt den Hörraum - ein klarer Verdienst der übereinstimmenden tonalen Charakteristiken von Frontlautsprechern und Center. Mustergültig gelingt die Übung, quer durch den Raum wandernde Effekte gleichmäßig klingend und von den Lautsprechern losgelöst darzustellen. Was bereits im Stereobetrieb positiv auffiel, kommt auch im Heimkino voll zur Geltung: Das kräftige, nicht im mindesten aufgedunsene Bassfundament lässt fast vergessen, dass kein Subwoofer mitspielt. Klar, zwei 25er ersetzen keinen potenten Aktivsubwoofer, wer jedoch die DVDs eher für sich als für den ganzen Strßenzug abzuspielen gedenkt, wird den präzisen Bass zu genießen wissen.

Fazit: Auf die Frage nach der Motivation für die Entwicklung des Reference-Sets antwortete Joe D'Appolito, dass er Heimkino gut findet, weil es den Zuschauer ins Geschehen integriert und mitreißt. Und genau das gelingt dem Reference-Set ganz wunderbar. Mit seinem engagierten Spiel empfiehlt sich das vom Meister persönlich entwickelte Reference-Set in der Tat für referenzwürdigen Heimkinogenuss"

Sub 20

Testurteil von Klang+Ton, Ausgabe 6/99:
"Knapp 100 Liter groß, bestückt mit zwei Alcone Tieftönern AC 10 HE zieht der neue Aktivsubwoofer von Ralph Mantel sofort alle Blicke auf sich. Matt eloxiertes Alu lacht den Betrachter verführerisch an. Der erste Eindruck ist oft der entscheidende. So gesehen überzeugt der Sub 20 auf ganzer Linie."

Sub 12

Testbericht in Hobby HiFi 1/2003:
Hörprobe: ... "Wer die zu seinen Lautsprechern, Hörraum und Musikgeschmack passende Einstellung einmal gefunden hat, wird den Sub 12 nicht mehr missen wollen. Der Ausdruck "es kracht im Gebälk" bedeutet im Zusammenhang mit dem Sub 12 höchstes Lob. Dieser Subwoofer setzt sowohl die fast zärtlich getupften Töne eines Jazz-Kontrabasses als auch brachiales Schlagwerk imponierend in Schallwellen um. Wieder einmal mussten die großen Orgelpfeifen der Lindenkirche in Berlin herhalten: Der Sub 12 übertrug auch die ganz tiefen Töne ohne Fehl und Tadel. Endgültig spielte sich der Straßacker-Würfel in die Herzen des Hörteams, als Kinosounds sauber uund ohne Dröhnen durch den Raum donnerten.

Fazit: Peter Straßacker fügt mit dem Sub 12 aus hochwertigen Komponenten einen excellenten Subwoofer zusammen, der auch anspruchsvolle "Bassisten" zufrieden stellen wird."

Sub 22/500

Testbericht des Sub 22 in Klang und Ton 5/2003:
Messungen: "die Verzerrungen liegen sensationell niedrig."

Klang
... "selbst tieffrequenteste Effekte schüttelte der Sub 22-500 locker flockig aus dem Ärmel, ohne dass sich der Eindruck von Angestrengtheit einstellen wollte." ... "Pegel gab es mehr als genug. Seine Fähigkeiten zur hochqualitativen Wiedergabe durfte der Sub dann im Stereobetrieb unter Beweis stellen, wo er - je nach Reglerstellung - dem Klangbild unserer Satelliten ganz dezent und dennoch überaus kräftig oder aber mit fulminatem Druck ein erstklassisches Tieftonfundament verlieh. Der Bass-EQ verblieb übrigens (und das nicht aus Faulheit) in Neutralstellung, denn die Tiefbassfähigkeiten der imposanten Box stellten auch so gehobenste Ansprüche zufrieden.

Fazit
Nachdem sich der Sub 22-500 in der Redaktion vollkommen überzeugend in Szene gesetzt hat, können wir ihn besonders für den Betrieb mit potenten Anlagen empfehlen. Wer bereits eine dynamikfähige Wohnzimmereinrichtung besitzt oder eine solche plant, sollte den Sub 22-500 in die engere Wahl nehmen.

 

  Iris Strassacker, individuelle HiFi-Lösungen - Albert-Schweitzer-Str. 34, 76139 Karlsruhe  -   www.lautsprechershop.de   
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